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the Degree Confluence Project
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Turkmenistan : Daşoguz

23.3 km (14.5 miles) SW of Imeni Chapayeva, Daşoguz, Turkmenistan
Approx. altitude: 70 m (229 ft)
([?] maps: Google MapQuest OpenStreeMap ConfluenceNavigator)
Antipode: 42°S 121°W

Accuracy: 5 m (16 ft)
Quality: good

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#2: Cotton field to the East #3: Cotton field to the South #4: Cotton field to the West #5: GPS #6: cotton plant at confluence point #7: approaching confluence point along irrigation channel #8: confluence bridge #9: Sundown over Ozernyy kollektor Druzhba (Lake Canal Friendship) #10: impressive Darvaza gas crater (background sound by pani bottle Yakety-Yak 떠드는 소리)) #11: World heritage site at Konye-Urgench: mausoleum complex Kosh

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  42°N 59°E  

#1: Cotton field to the North

(visited by Sabine F and Bernd S)

English

15-Jul-2019 -- Trotz Tracker

Wir sagen Tschüss Tien Shan in Kirgistan, rasen ein Stück über die neue Seiden-Autobahn in Kasachstan, bevor wir im Freilichtmuseum Khiva wieder in die alte Seidenstraßen-Pracht eintauchen. Die Folgen der sowjetischen Wasserwirtschaft erfahren wir am Grund des Aralsees in Usbekistan. Getrackt und gegrillt am Tor zur Hölle cruisen wir durch die absurde Leere in Ashgabat Turkmenistan, stürzen uns ins Getümmel lebendiger persischer Hochkultur im Iran und treffen alte Bekannte in den rauhen Landschaften von Armenien. Dies ist die Fortsetzung von 43°N 58°E.

Der Grenzbeamte malt einen großen Bogen nach Osten auf das mit grünen Ornamenten bedruckte Formular. In der Mitte zeigt es den Umriss von Turkmenistan. Die direkte Route zwischen Köneürgenç und Aschgabat soll in einem miserablen Zustand sein und daher hält er es für selbstverständlich, dass wir unbedingt einen 120 km-Umweg fahren wollen und dokumentiert die für uns vorgeschriebenen Route auf der Karte.

Hervorragend. Das hatten wir gehofft, aber nicht damit gerechnet. Dem turkmenischen Grenzbeamten zu erklären was eine Konfluenz ist und warum wir die unbedingt besuchen müssen wäre vermutlich etwas schwieriger gewesen. Unser Bogen zur Konfluenz wird deutlich kleiner ausfallen als der Umweg über Daşoguz. Falls sich wirklich jemand die Mühe machen sollte, den obligatorischen GPS-Tracker auszulesen, wird das nicht sofort auffallen.

Mit Bäherden (Kow-Ata) wird noch eine weitere Sehenswürdigkeit als Abstecher von Aschgabat festgehalten, geprüft, ob die Strecke innerhalb unseres 5tägigen Transit-Visum zu schaffen ist und dann werden ordnungsgemäß die Kilometer berechnet. Der Sprit in Turkmenistan ist bezuschusst. Touristen müssen daher u. a. eine Treibstoff Kompensation von 4 Cent pro Kilometer bezahlen. Das Dokument wird fünffach gestempelt, wir erhalten den GPS-Tracker mit der Auflage ihn im Auto anzuschließen und schon sind wir durch.

Die Einreise hat jedoch fünf Stunden gedauert und so ist es bereits Spätnachmittag als wir wenige Kilometer weiter die Unesco Welterbestätte Gurgandsch, die frühe Choresm Hauptstadt besuchen. Die Bauten der Stadt waren zur Hochzeit eine Perle der islamischen Zivilisation und beeinflussten die Architektur bis nach Indien. Dschingis Chan hat den Ort allerdings in der gefürchteten Manier erobert. So sind heute nur noch wenige Bauten über ein sehr großes Areal verteilt zu bestaunen. Selbst der neugierige Navigator mag bei über 40 °C nicht mehr als 50 m ohne Schatten laufen. Fahrtwind ist die einzige Möglichkeit die Hitze zu ertragen.

Deshalb vollgetankt und los. Südlich von Köneürgenç überqueren wir den Darjalyk (rus. главный дарьялыкский коллекmор, dt. Haupt-Darjalyk-Sammler). Der ursprünglich natürliche Mündungs-Arm des Amudarja war zwischenzeitlich ausgetrocknet. Heute sammelt das Flussbett aus den Feldern rückfließende Bewässerung und leitet die Abwässer in den Sarykamyschsee. Der Sarykamyschsee vergrößert sich deshalb, während der Aralsee, von dessen Zuflüssen die Bewässerung entnommen wird, weiter schrumpft.

Wir folgen dem Strom der Fahrzeuge im Abenddunst geradeaus. Die Straße nach Aschgabat zweigt am Polizeiposten rechts ab. 18:50 am Sonntagabend interessiert das niemand. Im Ort Sakar biegen wir nach links Richtung Osten ab. Der Teer endet. Durch die schachbrettartig und trapezförmig angelegten Bewässerungsregionen versuchen wir uns in treppenförmigen Iterationen Richtung Südost durchzuschlagen. Stromleitungen, ein tiefer Graben und einzelne Einfamilienhäuser säumen die breite Piste. Nach drei Kilometern geht es rechts ab nach Süden. Die Piste weiß jetzt nicht mehr ob sie eine Straße oder eine Baustelle sein will. Wir queren den Kyrkkyzoy Kanal nach 4 Kilometern und erreichen nach weiteren 6 Kilometern wieder eine bessere Erdstraße, die uns erneut nach Osten bringt. Vorbei an den kleinen Orten Ketgenli und Derekli erreichen wir den Ulas Kanal und folgen ihm nach Südwest. Bisher haben wir die Ansiedlungen in einem riesigen mehr oder weniger zusammenhängenden Bewässerungsgebiet umrundet. In Chotschun ist der Verkehr erstmals dichter.

Im Süden der Ortschaft überqueren wir den zweiten großen Sarykamyschsee-Sammel-Kanal „Freundschaft“ (rus. Озерный коллектор Дружба, dt. See-Sammler Freundschaft). Der usbekische und der turkmenische Sowjet errichteten bereits in den 60er Jahren ein gemeinsames Wassermanagement. Einige Rückhaltebecken in der Region Chorezm liefen über, während andere vertrockneten. Der Ausgleichs-Kanal soll länderübergreifend die unterschiedlichen Pegelstände nivellieren und das Gleichgewicht zwischen Verdunstung und Zufluss herstellen. [1]

Im Sonnenuntergangslicht fliegt auf der Gegenseite die Staubfahne eines PKW vorbei. Der Abendnebel zieht von der anderen Seite heran. Um den Freundschafts-Flußarm überqueren zu können, mussten wir weit nach (Süd-)Osten fahren. Es dämmert bereits, als wir nach vier weiteren Kilometern endlich einen kleineren Kanal erreichen, der uns pfeilgerade zurück nach Westen zur Konfluenz führen soll.

Die Piste zwischen Feldern und Wasserführung lässt wenig Raum für Nachtplatzsuche. In der Hütte neben der einzigen Ausbuchtung wohnt auch schon jemand. „Klar könnt ihr da übernachten“ so interpretieren wir die Hände-und-Füße-Kommunikation. Niemand scheint sich über ein paar Bleichnasen zu wundern, die aus dem Nirgendwo in der Pampa auftauchen. Jungs planschen im Kanalwasser, als ob jeden Abend ein Touri nebenan das Nachtlager aufschlägt und irgendjemand schläft in der zur Hütte mit Strohdach umgebauten Ich-war-ein-Mal-ein-Omnibus-Konstruktion gefühlt drei Armlängen entfernt auf der gegenüberliegenden Kanalseite, ohne, dass er uns beachtet.

So geht’s am nächsten Morgen ohne weitere Vorkommnisse einfach weiter pfeilgeradeaus bis nach 12 km genau südlich der Konfluenz eine Brücke über den Kanal zu uns herüberführt. Mit der Brücke kommt von Süden eine Piste, die uns 300 m exakt nach Norden zur Konfluenz an den Rand eines Baumwollfelds bringt. Die letzten 87 m barfuß: Schuhe würden beim Nuller-Tanz im feuchten Lehm der frisch bewässerten Pflanzreihen-Furche stecken bleiben.

Zurück zur Brücke – sie scheint wie für die Konfluenz-Besucher erbaut. Wir queren den Konfluenz-Kanal und folgen der Piste erst Südost und dann direkt nach Süden. Nach nur 3,5 km erreichen wir die Hauptroute, die genauso mit dem Lineal gezogen in Ost-Westrichtung verläuft. Die Piste ist in miserablen Zustand. Nach 24 km mehr oder weniger übler Holperei erreichen wir die Teerstraße von Köneürgenç nach Aschgabat. Und dort erwartet uns …. niemand. Wegen der Dauer-Beobachtung mit obligatorischem GPS-Tracker erwarten wir am Ende unseres Ausflugs eigentlich eine Polizeikontrolle. Doch während der kompletten 90 km Kurverei sind wir weder Polizei noch anderen Uniformierte begegnet. Auch den GPS-Tracker konnten wir am Ende bei der Ausreise einfach abgeben. Ob er funktioniert hat?, wer weiß. Zurück bleibt immerhin eine leichte Verunsicherung.

Als ob nichts gewesen wäre: am Abend sind wir auf der vorgeschriebenen Route im geplanten Zeitplan – mit dem erfolgreichen Konfluenz-Besuch im Gepäck. Das nächste Highlight der Transitstrecke wartet schon: Bestens gelaunt schlagen wir das Toyo-Nachtlager 100 m vom Krater von Derweze auf. In einem 70 m großen Loch mitten in der Wüste Karakum brennt seit knapp 50 Jahren unkontrolliert ausströmendes Methan. Bei offener Tür lässt sich das nächtliche Spektakel auch aus dem Schlafsack heraus bestaunen (leider heute mit Live-Dauerbeschallung eines koreanischen Reise-Influenzer, der sogar noch im Schlaf mit seiner Kamera spricht). Nachts um 1:00 Uhr wird’s plötzlich warm an den Zehen: Der Wind hat gedreht und bläst die Hitze direkt in den Toyo: Wir werden gegrillt am Tor zur Hölle.


Faktenblatt:

  • Name: lokalisiert
  • Abstand zum Track: 87 m (Feldrand)
  • Nächster erreichter Punkt: 0 m
  • Genauigkeit: 3 m
  • Topographie: flach, Bewässerungsland
  • Wetterlage: 29 °C, wolkenlos, Wind
  • Meereshöhe: 68 m
  • Lokale Uhrzeit: 08:55 (GPS zeigt noch ULAT Zentral-Mongolische Zeit)
  • Zeit zum Erreichen: 14 h 04 min (2 h 34 min ohne Übernachtung)
  • Strecke zum Erreichen: 61,4 km
  • Zeit insgesamt: 15  h 50  min (4 h 20 ohne Übernachtung)
  • Umweg insgesamt: 89,9 km
  • offroad: 63,1 km Piste
  • zu Fuß: 200 m

Fortsetzung bei 37°N 48°E.

Weitere Reiseberichte unter www.afritracks.de.

 

English

12-Jul-2019 -- Tracked and grilled in Karakum desert

We say goodbye to Tien Shan in Kyrgyzstan, rush along silk highway in Kazakhstan, before we dive into the old splendor of silk road at open-air museum Khiva. We experience the consequences of the Soviet water management at the bottom of the Aral Sea in Uzbekistan. Tracked and grilled at Gate to Hell, we cruise through the absurd emptiness of Ashgabat Turkmenistan, plunge into lively Persian high culture of Iran and meet old friends in the rugged landscapes of Armenia. This continues the story of 43°N 58°E

The border official draws a large circle facing east on the form, which is printed with green ornaments. In the middle it shows the outline of Turkmenistan. The direct route between Konye-Urgench and Ashgabat is said to be in a poor condition, so he takes it for obvious that we absolutely want to take a 120 km detour and records the route mandatory for us on the map.

Excellent. That's what we had hoped for, but didn't expect. Explaining the Turkmen border official what a confluence is and why we absolutely must visit it would probably have been more difficult. Our arc to the confluence will be much smaller than the main road loop via Daşoguz. If someone really takes the effort to read out the obligatory GPS tracker, it won't be immediately obvious.

With Bäherden (Kow Ata), yet another sight is recorded as a detour from Ashgabat, it is checked whether the route can be completed within our 5-day transit visa and then the exact kilometres are calculated. Fuel in Turkmenistan is subsidised. Tourists therefore have to pay a fuel compensation of 4 cents per kilometre. The document is stamped five times, we receive the GPS tracker with instructions to connect it in the car and we have made it through.

However, the entry took five hours and so it is already late afternoon when we visit the Unesco World Heritage Site Gurgānj, the early Khorezm capital, a few kilometres down the road. At its height, the city's buildings were a pearl of Islamic civilisation and influenced architecture as far as India. Genghis Khan, however, conquered the place in the feared manner. As a result, only a few buildings are left to admire today, spread over a very large area. Even the most curious navigator doesn't like to walk more than 50 metres without shade at over 40 °C. Headwind is the only way to endure the heat.

So, we fill up the tank and head off. South of Konye-Urgench we cross the Darya Lyk (Russian: главный дарьялыкский коллекmор, Engl: Main Darya Lyk Collector). The once natural delta distributary of the Amu Darya had dried up in the meantime. Today, the riverbed collects irrigation water flowing back from the fields and drains the wastewater into Sarygamysh Lake. Sarygamysh Lake therefore is enlarging, while Aral Sea, from which tributary waters irrigations are taken, continues to shrink.

We follow a stream of vehicles straight ahead into the evening haze. The road to Ashgabat branches off to the right at the police station. 18:50 on Sunday evening nobody cares. In the village of Sakar we turn left towards the east. The tar ends. We try to make our way in staircase iterations towards southeast trough the squared and trapezoidal irrigation regions. Power lines, a deep ditch and individual family homes line the wide track. After three kilometres, we turn right towards the south. The track now no longer knows whether it wants to be a road or a construction site. We cross the Kyrkkyzoy Canal after 4 kilometres and after another 6 kilometres reach a better dirt road that takes us east again. Passing the small villages of Ketgenli and Derekli, we reach the Ulas Canal and follow it direction southwest. So far, we have circled the settlements in a huge more or less contiguous irrigation area. In Chochun, the traffic is busier a first time.

South to the village we cross the second large irrigation water collection canal "Friendship" (rus. Озерный коллектор Дружба , eng. Lake-Collector Friedship) draning water into Sarygamysh Lake. The Uzbek and Turkmen Soviets established a joint water management system as early as the 1960s. Some retention basins in the Khorezm region overflowed, while others dried up. The compensatory canal is intended to level out the different water levels across the countries and to establish a balance between evaporation and inflow. [1]

In the sunset light, the dust trail of a car flies past on the opposite side. The evening fog is moving in from the other side. To cross the Friendship Arm of the Amu Darya, we had to drive far to the (south) east. It already starts to darken when we finally reach a smaller canal four more kilometres down the road, which should lead us straight as an arrow back west to the confluence.

There is little space between track, fields and waterway to find a place for the night. Someone is already living in a hut next to the only flat place. "Of course, you can spend the night t here" is how we interpret the hands-and-feet communication. No one seems to be surprised about a few pale noses appearing out of nowhere in the middle of nowhere. Boys splash around in the canal water as if every evening a tourist sets up camp next door and someone sleeps in the I-once-was-an-omnibus construction, converted into a hut with a thatched roof, three arm's lengths away on the opposite side of the canal, without paying any attention to us.

So, the next morning, without further incident, we simply continue following the arrow straight until after 12 km, just south of the confluence, a bridge crosses the canal to us. With the bridge a track coming from the south leads us 300 m exactly to the north direction confluence until the edge of a cotton field. The last 87 m are barefoot: shoes would get stuck during the zero dance in the wet loam of the freshly irrigated plant row furrow.

Back to the bridge - it seems built for confluence visitors. We cross the Confluence Canal and follow the track first southeast and then directly south. After only 3.5 km we reach the main route, which also runs east-west just as it was drawn with a ruler. The "road" is in terrible condition. After 24 km of more or less bad bumping, we reach the tarred road from Konye-Urgench to Ashgabat. And there is waiting for us ..... nobody. Because of the permanent observation by mandatory GPS tracker, we actually expect a police check at the end of our excursion. But during the entire 90 km trip we did not encounter any police or other uniformed persons. We were also able to simply hand in the GPS tracker at the end when we left the country. Whether it worked or not, who knows. What remains is a slight feeling of unsettledness.

As if nothing had happened: in the evening we are on the prescribed route in the planned schedule - with the successful confluence visit in our luggage. The next highlight of the transit route is already waiting for us: in the best of moods, we set up camp for the night 100 m from the crater Darvaza gas crater. In a 70-metre hole in the middle of the Karakum desert, uncontrolled methane has been burning for almost 50 years. Keeping the doors open, the nocturnal spectacle can be marvelled at from the comfort of your sleeping bag (unfortunately, today with live background sound of a Korean travel influencer talking to his camera even while asleep). At 1:00 a.m. the toes suddenly get warm: The wind has shifted and blows the heat from the crater directly into the Toyo: we are being grilled at the gate to hell.






CP Visit Details:

  • Nickname: localised
  • Distance to track: 87 m to track (field edge)
  • Distance according to GPS: 0 m
  • Accuracy: 3 m
  • Topography: flat, irrigated fields
  • Weather: 29 °C, no clouds but windy
  • Altitude: 68 m
  • Local time: 08:55 (GPS shows ULAT Central Mongolian Time)
  • Time to reach: 14 h 04 min (2 h 34 min without overnight stay)
  • Distance to reach: 61,4 km
  • Time: 15 h 50 min (4 h 12 min without overnight stay)
  • Detour: 89,9 km (incl. 13,4 km excursion to depression)
  • offroad: 63,1 km on tracks
  • walking: 200 m

 

Continued at 37°N 48°E.

Further trip reports you can find at www.afritracks.net or www.afritracks.de.

 

[1] Ulugshurkul, Улугшуркуль russische Wikipedia https://ru.wikipedia.org/wiki/Улугшуркуль | Ulugshurkul russian Wikipedia https://ru.wikipedia.org/wiki/Улугшуркул


 All pictures
#1: Cotton field to the North
#2: Cotton field to the East
#3: Cotton field to the South
#4: Cotton field to the West
#5: GPS
#6: cotton plant at confluence point
#7: approaching confluence point along irrigation channel
#8: confluence bridge
#9: Sundown over Ozernyy kollektor Druzhba (Lake Canal Friendship)
#10: impressive Darvaza gas crater (background sound by pani bottle Yakety-Yak 떠드는 소리))
#11: World heritage site at Konye-Urgench: mausoleum complex Kosh
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